Kriya Yoga in Hamburg

 

Donnerstags, 19:30 - 20:30 Uhr

Kriya Yoga für alle Eingeweihten und Probestunden für Beginnende

Bei der Christuskirche 5

20259 Hamburg

Die Kriya Yoga Lehrer

Im zweiten Jahrhundert vor Christus gliederte der große Heilige Patanjali den Yoga in ein System, das als Raja Yoga bekannt wurde. In seinen Yoga Sutren verwendete Patanjali den Namen Kriya Yoga als Bezeichnung für eine Dreiergruppe yogischer Praktiken. Diese umfassen Tapah, einen gemäßigten und ausgewogenen Lebenswandel, Svadhyaya, das Studium der Heiligen Schriften sowie des eigenen Selbsts und schließlich Ishvara Pranidhana, die Verwirklichung Gottes im Menschen.

 

Babaji entwickelte Kriya Yoga fort und schuf so ein verständliches und zugleich exaktes System von Übungen.

 

In der Mitte des 19. Jahrhunderts weihte Babaji seinen Schüler Yogiraj Shyama Charan Lahiri Mahashaya mit dem Auftrag, Kriya Yoga der gesamten Menschheit zugänglich zu machen, in die Kunst der geheimen Techniken ein. Mehrere Tage lang unterrichtete er ihn in seinem Höhlen-Ashram in den Dronagiri Mountains bei Ranikhet.

Später wurden diese Techniken von mehreren Meistern in acht Stufen gelehrt. Die höheren Stufen können abhängig vom spirituellen Fortschritt des Schülers erreicht werden.

 

Lahiri Mahashaya, der als gewöhnlicher Familienvater die Vereinbarkeit von Yoga und dem materiellen Leben mit all seinen gesellschaftlichen Verpflichtungen unter Beweis stellte, wurde selbst zu einem großen Lehrer und in seinem Heimatland Indien zu einer spirituellen Berühmtheit.

Sein kosmisches Bewußtsein war völlig frei von den Beschränkungen von Zeit und Raum. Die Yoga-Prozesse wie er sie lehrte, bereiten uns schrittweise darauf vor, die Göttlichkeit in uns zu entfalten. Und das in einer kürzeren Zeit als gewöhnlich dafür nötig wäre.

 

Einer der bedeutendsten Schüler von Lahiri Mahashaya war Sri Yukteshwar, ein indischer Gelehrter, der mit seinen umfangreichen Kenntnissen der Astronomie und Astrologie die Entwicklung auf diesen Gebieten maßgeblich beeinflußte. Sri Yukteswar ist auch Autor des Buches " Die heilige Wissenschaft", das er im Auftrag von Babaji schrieb, der ihm bei der Kumbha Mela in Allahabad erschienen war. Mahavatar Babaji hatte ihn gebeten, die verbindende Gemeinsamkeit der Religionen zu untersuchen. Das Buch erschien 1894.

 

Auch Sri Yukteshwar gab sein Wissen zahlreichen Schülern weiter, aus denen Paramahansa Yogananda als der bis heute bekannteste Vertreter des Kriya Yoga hervorging. Nachdem er seine Kriya Yoga Studien und seine Universitätsstudien abgeschlossen hatte, ging er in die USA, von wo er Kriya Yoga weltweit verbreitete. Sein Ziel und seine Mission war es, in allen Nationen die klaren und speziellen, wissenschaftlichen Techniken zu verbreiten, welche zum persönlichen Erkennen Gottes führen.  Sein Buch "Autobiographie eines Yogi" hat Millionen von Menschen inspiriert und ist einer der Klassiker der spirituellen Literatur. Bis in unsere Zeit hinein ist diese Botschaft des Kriya Yoga lebendig und aktiv wirksam.

 

Swami Narayana und Swami Satyananda sind ebenfalls bekannte Schüler von Sri Yukteswar.

 

Swami Narayana Giri ("Prabhujee") war Sri Yukteswars engstens verbundener Schüler und diente seinem Meister für fast zwei Jahrzehnte. Durch diesen Dienst empfing er die Lehren seines Guru. Swami Narayana weihte sein Leben dem Dienst seines Meisters bis zu dessen letztem Atemzug und initiierte viele Schüler in Kriya Yoga. Er führte einen großen Ashram mit Ackerland und eine Mönchsschule in Bhisindi Pur, West Bengalen.

 

Swami Satyananda Giri war einer der fortgeschrittensten Schüler Sri Yukteswars. Er gründete und betrieb eine Schule in Ranchi, die "Ranchi Schule". Nachdem er in mehreren Orten in ganz Indien gewohnt hatte, ließ er sich schliesslich in West Bengalen nieder, um dort der Gesellschaft zu dienen. Er hatte viele Schüler und war Präsident des Yogoda Karar-Ashram in Puri und der Ranchi Schule.

 

In dieser Tradition steht der Mönch und Arzt Swami Paramahansa Atmananda, der von frühester Kindheit an mit den Grundsätzen des Yoga vertraut ist und seit 1973 andere in die Kunst des Kriya einweiht.
Seine fachärztliche Ausrichtung als Neurologe hat dazu beigetragen, die mystischen Lehren des Yoga auch auf einer wissenschaftlichen Ebene zu erschließen.

 

Mit dem Segen von Babaji Maharaj und Lahiri Mahashaya erlangte Swami Atmananda 1997 den höchsten Ausdruck des Kriya Yoga, den Nirvikalpa Samadhi, einen medizinisch dokumentierten pulslosen Zustand, in dem die eigene Seele mit dem allumfassenden Göttlichen Bewußtsein verschmilzt.

 

Swami Atmananda betreut weltweit mehrere Yogazentren und leitet Seminare zur Stressbewältigung für Fach- und Führungskräfte aus Industrie und Wirtschaft.
Dabei verbindet er das spirituelle Erbe des Orients mit dem des christlich geprägten Abendlandes.

 

Gerade für Europäer erleichtert dieses Miteinander von Ost und West den Zugang zu der universellen Botschaft des Kriya Yoga.

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